Am Samstagmorgen gegen 07:38 Uhr wurden wir zu einem Dachstuhlbrand nach Perl alarmiert.
Das Feuer brach aus einem Reihenaus aus und die Flammen schlugen bereits bei der Ankunft aus dem Dach des mittleren Hauses.

Mehrere Trupps im Innenangriff versuchten die Flammen in den Griff zu bekommen. Aufgrund der starken Brandschäden im Haus wurde es für die Einsatzkräfte zu gefährlich und der Angriff wurde von außen weitergeführt.

Mithilfe einer Drehleiter und eines Teleskopmastes konnte das Dach abgedeckt und die Flammen effektiv gelöscht werden.

Eine Riegelstellung half ein Übergreifen der Flammen auf einen weiteren Gebäudeteil zu verhindern.

Für die Löschwasserversorgung wurde sowohl der Hydrant am Objekt sowie eine Wasserversorgung über eine lange Wegestrecke aufgebaut.

Die B407 wurde von der Autobahnanschlussstelle Perl-Borg bis zum Ortsteil Oberperl voll gesperrt.

Den Kameraden im Innenangriff gelang es, einige eingeschlossene Tiere (Hunde, Katzen und eine Schildkröte) zu retten und dem Besitzer zu übergeben.

Nachdem die letzten Glutnester gelöscht wurden, war der Einsatz gegen 14:30 Uhr beendet und an den Gerätehäusern wurden die Fahrzeuge wieder beladen und Einsatzfertig gemacht.

Gegen 22:27 Uhr wurden wir erneut zu dem Objekt gerufen. Aus ungeklärter Ursache haben sich Glutnester entzündet und es kam zu einer starken Rauchentwicklung.

Bis in die frühen Morgenstunden bekämpften die Kameraden die Glutnester in den Zwischenwänden. Nachdem gegen 3 Uhr der Einsatz beendet war, wurde eine Brandsicherheitswache gestellt. Die Einsatzstelle wurde um 8 Uhr an die Polizei übergeben.

In diesem Einsatz konnte die sehr gute interkommunale und grenzübergreifende Zusammenarbeit geprüft und weiter vertieft werden.

Im Einsatz waren: Die Feuerwehren Besch, Borg, Büschdorf, Eft-Hellendorf, Mettlach, Merzig, Mondorf, Perl, Remich, Sinz und Tünsdorf. Das Deutsche Rote Kreuz Perl und Mettlach, der Malteser Hilfsdienst, die Polizei aus Perl und Merzig, die Bundespolizei, das Wasserwerk aus Perl, die untere Bauaufsichtsbehörde sowie das Landesamt für Straßenbau.